In einem Rechtsanwalts – Coaching lernt der Klient Selbstmanagement, Rollenverständnis & Eigenverantwortung.

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Lernen Sie 20 effiziente Coaching-Methoden für Ihren Anwaltsalltag:

Ihr Coaching-Seminar „Steuern Sie sich selbst, bevor’s ein anderer tut“ (2016)
Selbstmanagement und mentale Organisation für Rechtsanwälte
Frankfurt / Heusenstamm, 1. – 2. Juli 2016
710 € (610 €) + MwSt. + 2 x 22 € Lunch

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Wann hilft Coaching?

Anwälte denken über ein Coaching nach, wenn

  • sie in Ihrer Umgebung wiederholt suboptimale Entwicklungen beobachten
  • wenn sie selbst wiederholt in ein Motivationstief fallen
  • wenn ihre Mitarbeiter untereinander inkongruent agieren („Zickenkrieg“?)
  • wenn sie regelmäßig Widerstände gegen ihre Führung / Vorschläge / Ideen feststellen
  • sie vor ungewohnten oder besonders großen Schritten stehen
  • sie sich verändern zw. ihre Rollen kongruent ausfüllen möchten

Was kann Coaching?

Lesen Sie in diesem Basisartikel, was ein Coach(ing) ist / kann / nicht darf / nicht kann.
Lesen Sie hier den Coachingbericht „Eine Führungskraft lernt Führung“.
Lesen Sie hier, wie eine Allrounder-Kanzlei auf dem Weg zu einer Boutique durch Rollenwechsel aller Beteiligten ihre Marktposition verbessert: Rollenwechsel.Boutique

Typische Indikationen

Alle hinter den folgenden Symptomen stehenden Herausforderungen wurden durch ein Coaching gelöst:

  • In meinem backoffice ist Zickenkrieg wie in der SAT 1 Vorabendserie.
  • Hinter meinem Rücken reden alle über mich. Ich komme in den Raum, dann sind sie still.
  • Meine Sekretärin hat soeben gekündigt. Es ist die dritte in diesem Jahr.
  • Wie werde ich konfliktfähiger? Ich raste jedes Mal aus, wenn ich kritisiert werde.
  • Wie bekomme ich den Blick fürs Wesentliche – und was tun mit dem Rest?
  • Ich möchte die Kanzlei wechseln, traue mich aber nicht.
  • Ich möchte mich selbständig machen, weiß aber nicht, wie das geht.
  • Am liebsten möchte ich eine Gärtnerei kaufen, bin aber Anwältin.
  • Ich krieg in meiner Kanzlei nur die kleinen Mandate. Die großen sahnen die Herren ab.
  • So viel Geld – das zahlen die Mandanten nicht.
  • Wir haben das dritte Mandat innerhalb von einem Jahr verloren. Wir sind hier der Platzhirsch!
  • Als jüngster in der Bewerberriege schaffe ich die Beförderung zum Partner nicht.
  • Ich schaffe die Arbeit nicht. Jeder Tag müsste 40 Stunden haben, und selbst dann…
  • Einer unserer fünf Anwälte rechnet fast alle seine Mandate nach RVG ab.
  • Mit meinen Ideen über neue Vertriebswege kann ich mich hier nicht durchsetzen.
  • In der Partnerversammlung ziehe ich dagegen immer den Kürzeren.
  • In zwei von unseren fünf Standorten brodelt es gewaltig.
  • Unsere Associates haben einen fürchterlichen Umgang mit unseren Sekretärinnen.

Kontra-Indikationen

Entdecken Sie viele Indikationen und Kontra-Indikationen zu Coaching in der Anwaltskanzlei auf meiner neuen Webseite www.anwalts-coach.de

Rollen–Coaching

Anwälte haben nicht gelernt, Unternehmer zu sein, und sie haben nicht gelernt, ihre Teams zu führen. Diese beiden Standard-Indikationen führen zu einem

  • Rollen–Coaching

Jeder Anwalt bekleidet automatisch etwa zehn Hauptrollen pro Tag mit vielen weiteren Nebenrollen, ohne jemals zu schauspielern! Zwischen diesen Rollen wechselt er ab, normalerweise ohne jede bewusste Beachtung.
Die Wechsel passieren sekundenschnell und fallen selten jemandem auf. Mit den Rollen wechseln Verhaltensweisen, Kleidung, Körpersprache, Tonhöhe, Aktentaschen, Sprachniveau, Orte, sogar Fähigkeiten und innere Überzeugungen – normalerweise ebenfalls ohne bewussten Plan.

Unternehmerrollen
Die anwaltliche Ausbildung vernachlässigt insbesondere alle Unternehmerrollen (in der folgenden Tabelle links), obwohl „Unternehmer sein“ vom ersten Tag der Zulassung an im Anwaltsalltag „eine Rolle spielt“:

 Unternehmerrollen  Anwaltsrollen  private Rollen
Chef Kanzleiinhaber Ehepartner
Marketing-Stratege Berater Freund
Akquisiteur Sachbearbeiter Familienmitglied
Referent Verhandler Kellner
Motivator Verteidiger Papa
Autor   Aktenwühler Fußballer
Teamleiter Ausbilder Chauffeur
© Tabelle: busmann training®

Führungs-Coaching in drei Schritten

Das Rollencoaching (s.o.) kann Führungsrollen betreffen. Dann geht ein Coaching häufig diesen Dreierschritt:
1. brainsorming
Was erwarten Mitarbeiter vom Chef einer Anwaltskanzlei (Perspektivwechsel)? Der Chef versetzt sich in die Position der Mitarbeiter, ermittelt deren Anforderungen und findet heraus: Er muss

  • sagen, wo es lang geht.
  • seine Mitarbeiter mögen.
  • seine Führungs-Rolle mögen
  • die Mitarbeiter motivieren zu Eigeninitiative
  • das Dach bauen, während die Mitarbeiter die „Zimmerchen einzuräumen“
  • kontrollieren wollen
  • loslassen können
  • sich durchsetzen wollen
  • Macht mögen – vor allem: die Macht über sich
  • Ideen haben, nicht nur Visionen
  • fragen, um zu führen
  • Mitarbeiter fördern, damit sie gern abgeben
  • ausreichend, zeitnah und präzise begründet kritisieren
  • ausreichend, zeitnah und präzise begründet loben

2. Giftliste
Im zweiten Schritt ermittelt der Anwalt, woran seine Umgebung erkennt (Perspektivwechsel!), dass er Führung nicht gelernt hat. Depressiv anmutende Dispositionen kommen bisweilen in dieser Giftliste (sie ist eigentlich eine Chancenliste, wir aber oft als Giftliste „gefühlt“) zu Tage:

  • Fehler bei anderen suchen
  • Details aufbauschen
  • langatmig sprechen
  • Probleme statt Lösungen interessant finden
  • die Meinung anderer sowie die Kapazitäten der eigenen Sekretärin gering schätzen
  • sich bis an die Zähne bewaffnen
  • „aber“ sagen
  • anderen ins Wort fallen
  • vorwurfsvoll verstummen
  • Gespräche nicht strukturieren
  • hauptsächlich helfen wollen
  • eigene Erfolge fürchten
  • eigene Ziele verschweigen
  • Einwände als Hindernis sehen
  • kein Feedback geben oder einholen

3. Erkenntnis
Im dritten Schritt ermittelt der Anwalt, durch welchen dieser Punkte er sich selbst besonders ungern als Chef hätte. Häufig setzt die Arbeit an diesem Punkt an.

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