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Kanzleischulungen – die 10 häufigsten Fragen und ihre Antworten

1) Was ist eine Kanzleischulung?

Meine Kanzleischulungen sind Kommunikationstrainings in den Räumen der Kanzlei oder in gemieteten, neutralen Räumen in einem Hotel („in-house“): Referenzen
Kanzleischulungen machen 80 % meiner Trainingsarbeit mit Anwälten aus. Meine Kunden haben dadurch den Vorteil des komplett auf ihren Bedarf zugeschnittenen Konzepts.

Sie sparen dadurch viel Energie, Zeit und Geld, besonders wenn die Trainingsgruppe größer ist als drei Personen…

2) Welche Themen bieten Sie in-house an?

Alle, die die Kanzlei täglich braucht: Schulungsbroschüre

Um den Lernbedarf Ihrer Kollegen und Mitarbeiter/-innen zu ermitteln, habe ich mehrere Fragebögen zur Bedarfsermittlung bei Anwälten und Nicht-Juristen entwickelt: Bedarfsermittlung

3) Wie läuft so eine in-house Schulung ab?

Sie hat einen kleinen, kommunikationstheoretischen Teil und einen 80 % igen Übungsteil anschließend.
Alle Inhalte werden in schriftlichen Übungen, Unterrichtsgesprächen und vor allem in kurzen und längeren Rollenspielen eingeübt. Alle Beispiele kommen dabei aus dem Alltag der teilnehmenden Anwälte.
Das wichtigste Lerninstrument dabei ist das gegenseitige feed-back, das allein auf der Wirkung der Kollegen „auf der Bühne“ beruht.
Dieses feed-back bildet die Grundlage für das schriftliche Protokoll des Lerntages („Checkliste“), das durch mich ergänzt, gekürzt und strukturiert wird.
Am Schluss sucht sich jeder Lerner aus dieser Liste nur  fünf Punkte aus („Reduktion der Komplexität“), die er für besonders attraktiv und erstrebenswert hält.
Er übt zunächst nur diese fünf
. Automatisch wählt er solche, die zu seiner Persönlichkeit passen, so dass der Transfer in den Arbeitsalltag leicht gelingt.

4) Wie lange dauern Kanzleischulungen?

Von drei Stunden bis  zu drei Tagen. Das hängt stets vom Ziel der Kanzlei ab. Beispiele: Wenn 140 Anwälte einen Überblick über funktionierende Akquisestrategien in ihrer Kanzleigröße gewinnen wollen, reicht ein dreistündiger Vortrag bei einem Kanzlei-Jahresevent.
Wenn dagegen drei Anwälte in einem Team einen großen, schon definierten Kunden durch eine Präsentation gewinnen wollen, arbeiten sie zwei Tage gemeinsam daran. Die Chance, diesen Mandanten dann zu gewinnen, ist groß.
Wenn Anwälte ihre fragetechnische Konzeption für die Befragung eines gegnerischen Zeugen in einer Gerichtsverhandlung entwickeln und einüben wollen, brauchen sie oft nur einen Tag, wenn acht Anwälte am nächsten Tag ihre außergerichtliche Durchsetzung spürbar optimiert haben wollen, immer mindestens zwei.

Viele Kanzleien entscheiden sich für „follow-ups“. Das sind Aufbauseminare nach etwa sechs Monaten, deren Inhalt durch die Teilnehmer des Basisseminars entschieden wird. Bei manchen Themen ist dies „on the job“ sinnvoll (z.B. nach einem Telefontraining sitze ich beim „follow-up“ den ganzen Tag hinter den telefonierenden Assistentinnen, höre das Gespräch mit und gebe nach jedem Anruf ein feed-back).

5) Was kostet eine Kanzleischulung?

Alle Kosten im Überblick: Preise.

Jeder Tag mit mir kostet 1900 Euro + MWSt. + Reise + 1 Übernachtung. Wenn Sie sechs Tage buchen und diese innerhalb von 12 Monaten durchführen, zahlen Sie nur fünf Tage; egal wer trainiert wird oder welches Ziel angepeilt wird: Das Sechs-Tage-Können
Ein Erfolgshonorar vereinbare ich zusätzlich, wenn der Erfolg der Maßnahme eindeutig bzw. in Abstufungen quantifizierbar oder spezifizierbar ist.

6) Was brauchen wir dafür?

Sie benötigen einen ausreichend großen, ruhigen Schulungsraum mit Tischen möglichst in U-Form, Namensschilder auf den Tischen, ein paar Präsentationsmedien (flipchart mit Stiften), eine vollkommen störungsfreie Zeit und eine zügige Mittagspause. Wichtiger als all das ist jedoch ein eindeutiges Lernziel.

7) Was können wir vorbereiten?

Das Schulungsziel legen Sie in einem etwa halbstündigen telefonischen briefing mit mir zusammen fest. Anschließend bestimmen wir gemeinsam die Dauer der Intervention, und ich liefere Ihnen ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre Kanzlei, das die Teilnehmer stets noch optimieren sollen.

8) Können wir Partner und angestellte Anwälte gemeinsam trainieren?

Das macht immer Sinn, wenn beide dieselben Aufgaben haben. Das ist fast immer bei Präsentationen und Vorträgen vor Mandanten oder vor den eigenen Kollegen der Fall.
Dagegen macht es bisweilen weniger Sinn, sie gemeinsam in Verhandlungen oder Mandantengesprächen (dialogische Kommunikation) zu trainieren, weil die beteiligten Personen dort Verhandlungsvollmachten (auch über das Anwalts-Honorar) haben.

9) Können wir Anwälte und Assistentinnen zusammen trainieren?

Die Antwort ist wie oben. Wenn sie beide dasselbe können müssen, ja. Der „Umgang mit schwierigen Mandanten“ ist ein solches Thema. Bei einer solchen Schulung reicht ein Tag aus. Regelmäßig führt der Rollentausch übrigens zu Heiterkeitsausbrüchen mit starken Team-Effekten! Anwälte spielen den Erstanrufer und Assistentinnen den Mandanten im Erstgespräch. Beide merken dadurch, worauf es beim jeweils anderen ankommt.

10) Trainieren Sie auch die Assistentinnen?

Telefonservice in der Anwaltskanzlei ist das Zentrum der Akquise! Wenn der nicht funktioniert, kann die Kanzlei einpacken. Ich habe (Stand Juni 2014) in-house etwa 3500 Anwaltsassistentinnen für diesen komplexen Job trainiert.
Das macht übrigens nur Sinn, wenn die Anwälte ihr Delegations-, Führungs- und Rückrufverhalten zeitgleich optimieren.
Tun sie das nicht, wächst bei den Assistentinnen der Frust: Sie können nach dem Training mehr und dürfen dadurch „gefühlt“ weniger. Das führt zu inneren und sogar äußeren Kündigungen und damit zum teuersten Management-Fehler vieler Anwälte: Mitarbeiter schlecht zu behandeln.
Aus diesem Grund kommen die Partner der Kanzlei in der letzten Stunde des Telefontrainings dazu und erfahren, was sie selbst optimieren können, damit der Telefonservice besser klappt.

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